Vor kurzem hatte ich eine Freundin zu Besuch, mit der ich bei einer Tasse Tee durch meine Fotoalben geblättert habe. Mittlerweile gibt es jede Menge davon, immer aufgeteilt in digitale und analoge Bilder. Und es ist jedes Mal das Gleiche:
Hole ich meine analogen Bilder vom Entwickeln ist die Freude erst groß, dann verstaue ich die Kuverts aber meist schnell in irgendwelchen Kisten und vergesse sie da. Meistens frage ich mich noch, ob ich welche davon auf Flickr stellen soll (aber ihr kennt mich, das ist wenig wahrscheinlich, ich bekomme ja kaum Facebook und Instagram unter einen Hut), oder ob etwas davon auf den Blog wandert. Oft verwerfe ich die Idee, weil ich den Eindruck habe, die gescannten Pendants sind im Vergleich zum Original zu fahl, die Motive wenig spektakulär und bei euch kommen sie auch nicht so gut an.
Doch blättere ich dann durch mein digitales Fotoalbum sehe ich oft nur gestellte bunte Bilder, schön zum Ansehen, aber mehr auch nicht. Mit jedem analogem Foto verbinde ich dagegen eine Geschichte, einen ganz speziellen Moment. Da sind alle meine Freunde, meine Familie, Dinge, die mich gefesselt haben. Bilder, von denen es nur eine Aufnahme gibt (weil Film entwickeln teuer ist und ich eine arme Studentin) und nicht 50 Stück aus der Reihenaufnahme, von denen ich mir danach einfach das Beste heraussuche. Bilder, wegen derer ich mitten im Gehen abrupt stehen geblieben bin, nur, um sie zu fotografieren.
Und deswegen habe ich mir vorgenommen, euch nicht mit meinem analogen Geknipse zu verschonen. Zu meinem Erschrecken habe ich das seit über einem halben Jahr getan, damit ist jetzt aber Schluss (auch wenn das bedeutet, dass ihr im Winter die Badefotos vom Sommer zu sehen bekommt). Jetzt aber erstmal relativ zeitnahe Aufnahmen aus dem Spätsommer und Herbst und euch damit ein hofffentlich schöneren Wochenstart als hier im ewig grauen Niederbayern. Wir lesen uns!
Der morgendliche Weg zur Uni
Lange Nachmittage mit Anna und Adobe Premiere im Computerraum
Seltsame Ecken in der Uni
Wandern mit Thy
Mit Ulli das Blumenfeld nach den letzten noch nicht verwelkten Gladiolen absuchen
Einsame Topfpflanzen und Lichtspiele am Boden
Mein Wald (ich sage das nicht nur so, das ist tatsächlich mein Wald)
Kleinstadt Tristesse
Wunderschöne Statuen auf dem Zentralfriedhof
Müde, aber glücklich - endlich oben angekommen
Vater und Sohn beim Angeln
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| Flusskrebse im Bach fangen (oder in meinem Fall: Zu fangen versuchen, wie ein Kind quietschen sobald ich es geschafft habe, sie zu berühren, und sie dann wieder loszulassen) |
Hannes mit Tee und Kuchen auf dem Berg
I recently noticed that i haven't shown you any of the pictures I shot on film for more than half a year. As this has to change, I will try to catch up on all the pictures I forgot somewhere in boxes (even if this means that you will see photos from our summer holiday in december), starting with a small selection of shots from late summer and autumn. Have a good week everyone!